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Laura und GÖR – gesichert
Okt 6th, 2008 by admin

Hi,

kurt, bevor wir losfuhren, wurd ich wuschig: Sebastian hat kaum geschlafen für seinen Mittagsschlaf (ewig geplappert!) und ich musste ihn dann wecken. Er war schlimm drauf. Geklammert, geweint, gestreikt. So kenn ich meinen Großen ja gar nicht!!! Unausgeschlafenen großen Bruder mitnehmen *örgs. Laura hat nix nennenswertes gegessen, auch net gut drauf. Dann Warten und die Untersuchung – mir schwante kaum gutes.

Und was kam bei der Untersuchung raus? Die Prinzessin HAT den gastroösophagealen Reflux, abgekürzt GÖR. Und da läuft der Speisebrei recht heftig hin und her. Rauf und runter, rauf und runter. Armes Mäusle!

Die Speiseröhre ist allerdings gottseidank noch nicht angegriffen. Keine Verätzungen oder so in der Richtung was. Glück gehabt…

Es handelt sich auch nicht um eine Hernie – also einen Bruch, der operiert werden müsste. Auch damit sind wir sehr zufrieden.

Der Professor hat gesagt, dass wir froh sein können, dass wir so schnell die Vorab-Diagnose und das Medikament hatten, wir sollen jetzt ein paar Monate das Antra Mups geben, dadurch wird die Säure gebunden und die Beschwerden drastisch reduziert.

Seiner Einschätzung nach wird es sich im Laufe des ersten Lebensjahres voraussichtlich verwachsen. Je mehr Beikost sie bekommt, desto leichter bleibt der Speisebrei auch unten. Er würde jedoch dazu raten, weiterhin langsam umzusteigen und auch so lang es geht weiter zu stillen. Das würd er auch seiner Frau raten, wenn es um sein Kind ginge.

Man könnte noch durch eine pH-Metrie abklären, wie stark das ganze ausgeprägt ist. Allerdings sieht er da nicht sooo den Sinn drin, da wir ja wissen, was es ist und das Medikament Laura gut hilft. Insofern ist das für mich auch nachvollziehbar, ich wüsste nicht, welchen Vorteil es hätte, wenn ich wüsste, wie stark sauer ihr Reflux ist.

Die weiteren Organe im Bauchraum sind alle zu seiner vollen Zufriedenheit, alles arbeitet fleißig.

Im Darm hat sie reichlich Luft – was erklärt, weshalb ich immer noch ab und an mal auf Blähungen getippt hab. Was ich da aber nun für sie tun kann – vergessen zu fragen. Es gibt halt weiter abends ben-u-ron 75 und dann wieder verstärkt Espumisan.

Sebastian hatte wie gesagt übelste Laune als ich ihn aus dem Bett zerren musste, Laura war auch ranzig – aber net ganz so. Als wir in die Klinik kamen, hatte ich zwei Sonnenscheine. Danach steht wieder auf einem anderen Blatt.

Der Große liegt schon im Bett und schläft hoffentlich bald, Laura pennt neben mir und ich bin eigentlich froh, dass sich die Diagnose so bestätigt hat, dass wir „einfach“ was dran machen können, also die Tabletten geben. Es handelt sich um etwas, was sich von allein in absehbarer Zeit klärt und bis dahin zu lindern ist. Die „Zickigkeiten“ haben jetzt eine fassbare Ursache und somit kann ich auch leichter damit umgehen. Alles in allem passt es also.

Carpe diagnosticum!

Kurz vor Ultraschall…
Okt 6th, 2008 by admin

Hallo Ihr Lieben,

wir haben am heutigen Montag endlich den Termin im Kinderklinikum für den Ultraschall, damit abgeklärt wird, ob Laura Sophie tatsächlich an Reflux leidet. Da das Medikament aber gut hilft, scheint das der Fall. Ein bissl nervös bin ich aber doch read the article. Drückt uns jemand die Daumen?

Kurzer Abriss: Die kleine wurde mehr und mehr zum Schreikind, beim Kinderarzt zum Abklären nach unserem Urlaub, als mein Mann im „Live-Betrieb“ gesehen hat, wie heftig das werden kann, hab ich es mir endlich auch eingestanden, dass es da wohl ein Problem gibt.

Da der Kinderarzt nix feststellen konnte, von der Beschreibung her allerdings Reflux ein heißer Kandidat ist und der Termin zur Abklärung per Ultraschall so weit weg war, hat er uns das Medikament schon mal gegeben und die Maus hat seit dem Tag kaum mehr ein Problem. Von daher denken wir alle, dass es das sein muss.

Insofern wäre uns das „recht“, weil es einerseits sich im Laufe des nächsten Jahres sich höchstwahrscheinlich von allein geben würde, andererseits das Medikament gut hilft und drittens wir wüssten, was es ist. Das ist bedeutend einfacher als ein unklares Schreien. Sollte der Professor nachher nichts finden, müssten wir evtl. in eine Schreiambulanz. Oder was weiß ich.
Und was ist Reflux? Reflux ist „wie Sodbrennen“, wenn der Magenverschluss nach oben immer wieder Speisebrei (Milch oder was auch immer) aufsteigen lässt, was dann in der Speiseröhre brennt, von Laura stellenweise heftigst erbrochen wird und einfach anscheinend tierische Schmerzen macht.

Helfen kann das Medikament – in unserem Fall der Protonenpumpenhemmer Antra Mups, Wirkstoff Omeprazol, ggf. Hochlagerung des Oberkörpers, weniger flüssige Ernährung und in den meisten Fällen macht sich die Krankheit im Alter bis zu 18 Monaten wieder vom Acker. Mehr weiß ich selbst noch nicht.
Jedenfalls hoffe ich darauf, dass bei dem Termin ein akzeptables Ergebnis rauskommt und dass sich alles mit wenig Problemen lösen lässt.
Carpe sonograficum!

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