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10 Jahre jünger – mindestens!
Jan 5th, 2009 by admin

Hi miteinander,

heute hat Micha etwas umgesetzt, was ich während seines Weihnachtsurlaubs angeregt hatte…. Ich hatte schon lange nicht mehr so richtig laut Musik gehört hatte und mir aber mal wieder danach wäre.

Nachdem er heute einen Tschintschaufklintschklinkerdinker mitgebracht hat, haben wir mit Laptop und Schrummdidummbasswummwumm Mucke angemacht und so richtig rummsbummswumms aufgedreht. Sogar die Kids hatten Spaß. Und um halb sieben haben wir wieder Ruhe gegeben – wir sind halt doch eine Horde alter Socken *lach.

Carpe musicem!

Die Villa Grazilla – ein Kunstprojekt, das in seiner intellektuellen Sinnfreiheit seinesgleichen sucht – und in Kirchheim am Riss auch findet.
Okt 6th, 2008 by admin

Geneigter Leser,

heute werde ich einen Abriß meiner Arbeit dokumentieren. Dazu habe ich mit meinem Team heute das Projekt „Die Villa Grazilla“ ausgearbeitet. Das kann weder der Nachwelt noch Dir, werter Lesender, vorenthalten werden. Aber Achtung: Viele Bilder. Alle Achtung 😉

Lang genug virtuelle Tinte verschwendet, lasset uns gleich in die kunsthistorischen und architektonischen Erläuterungen eintauchen.

Die Villa Grazilla entstand in Holzgerlingen, so in etwa im Zeitfenster von 0920 bis 1031. Während dieser Zeit erwuchs aus Farbe, Form und Fröhlichkeit (sind jemandem die 3 Fs aufgefallen? … eine meisterhafte Alliteration!) ein imposantes Bauwerk, das – nun ja, das mag ein Bild verdeutlichen:

Die jungen Wilden, die den Bau beäugt, begleitet und behindert – öhm, bereichert! – haben, verneigen sich vor der Vollendung:

Zu finden ist auf diesem Bild die künstlerische Aussage des Werkes. Es handelt sich um ein royales Zitat. Sagte nicht schon der Quecksilber-Fred in seiner königinlichen Kombo, er stehe unter Temporaldruck? „I don’t have no time for this monkey business.“ Die Villa Grazilla reflektiert diese Grundstimmung des homo sapiens sapiens.

Inspiriert, zutiefst bewegt und schier blind vor Enthusiasmus gehen nachfolgende Generationen an das Erkunden der Villa Grazilla. Zusätzlich wird der Zoo (vorne links unten) integriert.
Die Villa Grazilla hält den ersten Begeisterungsstürmen stand, bereitet sich innerlich schon auf den kontinuierlichen Veränderungsprozess vor.

more monkey business – more inspection – more movement

more oh-oh

Die junge Jugend schaltet sich ein. Was ist ihr Ansinnen? Spontan sieht man sich an Mauerspechte erinnert. Ob die Villa Grazilla an dieser Herausforderung wächst?

Entschlossener Blick von einem potenziellen Schni-schna-schnappi.

1043: Die Villa Grazilla erstrahlt in neuem Glanz, architektonisch bedeutsame Bestandteile wurden zu erhalten versucht, dabei sollte allerdings dennoch der Moderne Rechnung getragen werden. Ein kunstkulturelles Experiment.

Steigendes Verkehrsaufkommen geht allerdings auch an der Villa Grazilla nicht spurlos vorüber. Wobei – spurlos in diesem Falle schon. Fährt die Eisenbahn doch glatt ohne Schienen.

Vom gefallenen Zebra im Hintergrund zeigt sich die Villa Grazilla gänzlich unbeeindruckt.

Auch die junge Jugend dreht dem Projekt den Rücken und den Pöppes zu, lässt es nicht mal links liegen sondern rechts stehen… Ein Skandal!

1110: Was war geschehen? Steinewerfer? Hausbesetzer? Tieffliegende Zebras?


Als Mahnmal der Konsumgesellschaft, überdimensionierte Bananen im Überfluss, der Fleischeslust – dargestellt durch das rohe Steak – und der Spaßgesellschaft (Spielen über alles) wird auch die rekonstruierte Villa Grazilla samt der monumentalen Veränderungen wieder von einem Affen übertrohnt.

Neben der Villa Grazilla sitzt ein beleidigter blauer Stein auf dem Stuhl, der nicht mitverbaut wurde. Weder der Stuhl, noch der Stein. Daher verbünden sich die beiden zu einem Sitzstreikdenkmal.

Erste Besucher werden von der Villa Grazilla angezogen

… fasziniert…

… aufgemuntert…

… sie regt zum fröhlichen Bestaunen an.

Stetige Veränderung,

immer wieder erfindet sich die Villa Grazilla neu und lässt sich neu erfinden und modifizieren

Die Schuttberge im Vordergrund sind eine signifikante Darstellung des künstlerischen Ergänzungsausdrucks

Grenzen gibt es nicht

gar nicht

eine ernste Angelegenheit. Ist ja kein Kinderkram, die Villa Grazilla

oder doch?

bei der Arbeit und voll konzentriert

auch ein Hichi darf nicht fehlen

fehlt er doch, fällt es auf

schmerzlich!!!

Das Wiederauftauchen ist Balsam für die Seele, spiegelt sich im Gesicht eher wie Doping wieder.

eine never ending story

die uns jedoch erfüllt

ist unsere Villa Grazilla, doch jetzt ist spontane Baupause. 1130

Carpe architecturem!

Tina

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