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L“au“ra enthält ein Au – oder auch: Großer Bruder hilft, aber es geht schief.
Jul 29th, 2009 by admin

Hi,

wir hatten heute morgen einen ätzenden Start in den Tag.

Laura und Basti standen im Auto, sollten sich hinsetzen, während ich mich noch schnell von einer Freundin verabschiedete. Ich dreh mich gerade um und seh folgendes:

Laura steht auf dem Beifahrersitz und presst sich an die Scheibe und sagt „out, out…“ und Basti will ihr helfen und macht die Tür auf. Blöd nur, dass Laura sich ja gegen die Tür gestützt hatte.

Sie fiel raus, zuerst mit dem Punkt an der Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen auf die Bordsteinkante, fiel herum, mit der Nase längs auf den Bordstein und mit der Schulter noch auf den Gehweg.

Sie schrie wie am Spieß, es blutete wie Seuche und ich habe versucht, sie zu beruhigen, ihr zu helfen, sie sauberzumachen etc. Alles erfolglos, also hab ich sie ins Auto gepackt, bin die paar Minuten bis heim gedüst und wollte ihr mit Kühlpack oder ähnlichem Linderung verschaffen. Fehlanzeige. Sie wollte sich nicht anfassen lassen. Schrie wie von Sinnen. Es blutete weiter. Nach gut 15 Minuten bin ich dann doch zum Kinderarzt.

Der hat sie untersucht, das Gesicht versorgt und Beobachtung verordnet – wenn etwas unnormal wäre, ab in die Kinderklinik.

Basti hat sich kurz vor dem Mittagsschaf dann folgendermaßen an Laura gewandt: „Sorry Laura. I love you. I nein want to make you aua…“ Küsschen. Vorsichtiges Drücken. Sie war ihm nicht böse.

Glück im Unglück, es hätte auch die Fahrertür sein können. Eine andere, befahrenere Straße. Irgendwas anderes.

Meine Lehre daraus: Immer erst Kids in den Sitz packen. Anschnallen. Fertig.

Ach ja, so schaut die Maus aus:

LG
Tina

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