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Sebastian denkt mit – Teil 1
Okt 14th, 2008 by admin

Hi miteinander,

in loser Erscheinung gibt es hier immer mal wieder Anekdoten über meinen Großen. Heute gebe ich zum Einstand mal folgendes zum Besten:

Vor ca. zwei Wochen schaut Sebastian Micha an und sagt „Haseee!“. Micha ist im ersten Moment erstaunt und weiß das nicht zu sortieren.

Kurz drauf schaut Sebastian wieder seinen Vater – schon recht ernst – an und sagt erneut „Haseee!“. Uns dämmert, dass Sebastian geschnallt haben muss, dass ich Micha Hase nenne und will das neue Wissen natürlich prompt anwenden.

Nach einer kurzen Überlegung erklärt Micha Sebastian, dass nur die Mama Hase sagt. Für ihn ist er Papa.

Schon fast sichtbar steigen Rauchwölkchen des Denkens über Sebastians Kopf auf. Einige Augenblicke später strahlt er Micha an und sagt „Papa Haseee!“

Carpe leporidaem!

Da isses…
Okt 8th, 2008 by admin

Hi Du hartnäckiger Kommentierer ^^

da isses – das Bild. Vom Teich.

dimpmaster!
Okt 7th, 2008 by admin

Hey Schlümpfchen,

Du bist echt der König. Gut drauf, lieb zu Laura, eine tolle Hilfe für Mama und auch der Papa ist total stolz auf Dich. Für Dich schreib ich demnächst bald auch mal ein richtiges Posting.

Carpe smurfem!

Die Villa Grazilla – ein Kunstprojekt, das in seiner intellektuellen Sinnfreiheit seinesgleichen sucht – und in Kirchheim am Riss auch findet.
Okt 6th, 2008 by admin

Geneigter Leser,

heute werde ich einen Abriß meiner Arbeit dokumentieren. Dazu habe ich mit meinem Team heute das Projekt „Die Villa Grazilla“ ausgearbeitet. Das kann weder der Nachwelt noch Dir, werter Lesender, vorenthalten werden. Aber Achtung: Viele Bilder. Alle Achtung 😉

Lang genug virtuelle Tinte verschwendet, lasset uns gleich in die kunsthistorischen und architektonischen Erläuterungen eintauchen.

Die Villa Grazilla entstand in Holzgerlingen, so in etwa im Zeitfenster von 0920 bis 1031. Während dieser Zeit erwuchs aus Farbe, Form und Fröhlichkeit (sind jemandem die 3 Fs aufgefallen? … eine meisterhafte Alliteration!) ein imposantes Bauwerk, das – nun ja, das mag ein Bild verdeutlichen:

Die jungen Wilden, die den Bau beäugt, begleitet und behindert – öhm, bereichert! – haben, verneigen sich vor der Vollendung:

Zu finden ist auf diesem Bild die künstlerische Aussage des Werkes. Es handelt sich um ein royales Zitat. Sagte nicht schon der Quecksilber-Fred in seiner königinlichen Kombo, er stehe unter Temporaldruck? „I don’t have no time for this monkey business.“ Die Villa Grazilla reflektiert diese Grundstimmung des homo sapiens sapiens.

Inspiriert, zutiefst bewegt und schier blind vor Enthusiasmus gehen nachfolgende Generationen an das Erkunden der Villa Grazilla. Zusätzlich wird der Zoo (vorne links unten) integriert.
Die Villa Grazilla hält den ersten Begeisterungsstürmen stand, bereitet sich innerlich schon auf den kontinuierlichen Veränderungsprozess vor.

more monkey business – more inspection – more movement

more oh-oh

Die junge Jugend schaltet sich ein. Was ist ihr Ansinnen? Spontan sieht man sich an Mauerspechte erinnert. Ob die Villa Grazilla an dieser Herausforderung wächst?

Entschlossener Blick von einem potenziellen Schni-schna-schnappi.

1043: Die Villa Grazilla erstrahlt in neuem Glanz, architektonisch bedeutsame Bestandteile wurden zu erhalten versucht, dabei sollte allerdings dennoch der Moderne Rechnung getragen werden. Ein kunstkulturelles Experiment.

Steigendes Verkehrsaufkommen geht allerdings auch an der Villa Grazilla nicht spurlos vorüber. Wobei – spurlos in diesem Falle schon. Fährt die Eisenbahn doch glatt ohne Schienen.

Vom gefallenen Zebra im Hintergrund zeigt sich die Villa Grazilla gänzlich unbeeindruckt.

Auch die junge Jugend dreht dem Projekt den Rücken und den Pöppes zu, lässt es nicht mal links liegen sondern rechts stehen… Ein Skandal!

1110: Was war geschehen? Steinewerfer? Hausbesetzer? Tieffliegende Zebras?


Als Mahnmal der Konsumgesellschaft, überdimensionierte Bananen im Überfluss, der Fleischeslust – dargestellt durch das rohe Steak – und der Spaßgesellschaft (Spielen über alles) wird auch die rekonstruierte Villa Grazilla samt der monumentalen Veränderungen wieder von einem Affen übertrohnt.

Neben der Villa Grazilla sitzt ein beleidigter blauer Stein auf dem Stuhl, der nicht mitverbaut wurde. Weder der Stuhl, noch der Stein. Daher verbünden sich die beiden zu einem Sitzstreikdenkmal.

Erste Besucher werden von der Villa Grazilla angezogen

… fasziniert…

… aufgemuntert…

… sie regt zum fröhlichen Bestaunen an.

Stetige Veränderung,

immer wieder erfindet sich die Villa Grazilla neu und lässt sich neu erfinden und modifizieren

Die Schuttberge im Vordergrund sind eine signifikante Darstellung des künstlerischen Ergänzungsausdrucks

Grenzen gibt es nicht

gar nicht

eine ernste Angelegenheit. Ist ja kein Kinderkram, die Villa Grazilla

oder doch?

bei der Arbeit und voll konzentriert

auch ein Hichi darf nicht fehlen

fehlt er doch, fällt es auf

schmerzlich!!!

Das Wiederauftauchen ist Balsam für die Seele, spiegelt sich im Gesicht eher wie Doping wieder.

eine never ending story

die uns jedoch erfüllt

ist unsere Villa Grazilla, doch jetzt ist spontane Baupause. 1130

Carpe architecturem!

Tina

Laura und GÖR – gesichert
Okt 6th, 2008 by admin

Hi,

kurt, bevor wir losfuhren, wurd ich wuschig: Sebastian hat kaum geschlafen für seinen Mittagsschlaf (ewig geplappert!) und ich musste ihn dann wecken. Er war schlimm drauf. Geklammert, geweint, gestreikt. So kenn ich meinen Großen ja gar nicht!!! Unausgeschlafenen großen Bruder mitnehmen *örgs. Laura hat nix nennenswertes gegessen, auch net gut drauf. Dann Warten und die Untersuchung – mir schwante kaum gutes.

Und was kam bei der Untersuchung raus? Die Prinzessin HAT den gastroösophagealen Reflux, abgekürzt GÖR. Und da läuft der Speisebrei recht heftig hin und her. Rauf und runter, rauf und runter. Armes Mäusle!

Die Speiseröhre ist allerdings gottseidank noch nicht angegriffen. Keine Verätzungen oder so in der Richtung was. Glück gehabt…

Es handelt sich auch nicht um eine Hernie – also einen Bruch, der operiert werden müsste. Auch damit sind wir sehr zufrieden.

Der Professor hat gesagt, dass wir froh sein können, dass wir so schnell die Vorab-Diagnose und das Medikament hatten, wir sollen jetzt ein paar Monate das Antra Mups geben, dadurch wird die Säure gebunden und die Beschwerden drastisch reduziert.

Seiner Einschätzung nach wird es sich im Laufe des ersten Lebensjahres voraussichtlich verwachsen. Je mehr Beikost sie bekommt, desto leichter bleibt der Speisebrei auch unten. Er würde jedoch dazu raten, weiterhin langsam umzusteigen und auch so lang es geht weiter zu stillen. Das würd er auch seiner Frau raten, wenn es um sein Kind ginge.

Man könnte noch durch eine pH-Metrie abklären, wie stark das ganze ausgeprägt ist. Allerdings sieht er da nicht sooo den Sinn drin, da wir ja wissen, was es ist und das Medikament Laura gut hilft. Insofern ist das für mich auch nachvollziehbar, ich wüsste nicht, welchen Vorteil es hätte, wenn ich wüsste, wie stark sauer ihr Reflux ist.

Die weiteren Organe im Bauchraum sind alle zu seiner vollen Zufriedenheit, alles arbeitet fleißig.

Im Darm hat sie reichlich Luft – was erklärt, weshalb ich immer noch ab und an mal auf Blähungen getippt hab. Was ich da aber nun für sie tun kann – vergessen zu fragen. Es gibt halt weiter abends ben-u-ron 75 und dann wieder verstärkt Espumisan.

Sebastian hatte wie gesagt übelste Laune als ich ihn aus dem Bett zerren musste, Laura war auch ranzig – aber net ganz so. Als wir in die Klinik kamen, hatte ich zwei Sonnenscheine. Danach steht wieder auf einem anderen Blatt.

Der Große liegt schon im Bett und schläft hoffentlich bald, Laura pennt neben mir und ich bin eigentlich froh, dass sich die Diagnose so bestätigt hat, dass wir „einfach“ was dran machen können, also die Tabletten geben. Es handelt sich um etwas, was sich von allein in absehbarer Zeit klärt und bis dahin zu lindern ist. Die „Zickigkeiten“ haben jetzt eine fassbare Ursache und somit kann ich auch leichter damit umgehen. Alles in allem passt es also.

Carpe diagnosticum!

Kurz vor Ultraschall…
Okt 6th, 2008 by admin

Hallo Ihr Lieben,

wir haben am heutigen Montag endlich den Termin im Kinderklinikum für den Ultraschall, damit abgeklärt wird, ob Laura Sophie tatsächlich an Reflux leidet. Da das Medikament aber gut hilft, scheint das der Fall. Ein bissl nervös bin ich aber doch read the article. Drückt uns jemand die Daumen?

Kurzer Abriss: Die kleine wurde mehr und mehr zum Schreikind, beim Kinderarzt zum Abklären nach unserem Urlaub, als mein Mann im „Live-Betrieb“ gesehen hat, wie heftig das werden kann, hab ich es mir endlich auch eingestanden, dass es da wohl ein Problem gibt.

Da der Kinderarzt nix feststellen konnte, von der Beschreibung her allerdings Reflux ein heißer Kandidat ist und der Termin zur Abklärung per Ultraschall so weit weg war, hat er uns das Medikament schon mal gegeben und die Maus hat seit dem Tag kaum mehr ein Problem. Von daher denken wir alle, dass es das sein muss.

Insofern wäre uns das „recht“, weil es einerseits sich im Laufe des nächsten Jahres sich höchstwahrscheinlich von allein geben würde, andererseits das Medikament gut hilft und drittens wir wüssten, was es ist. Das ist bedeutend einfacher als ein unklares Schreien. Sollte der Professor nachher nichts finden, müssten wir evtl. in eine Schreiambulanz. Oder was weiß ich.
Und was ist Reflux? Reflux ist „wie Sodbrennen“, wenn der Magenverschluss nach oben immer wieder Speisebrei (Milch oder was auch immer) aufsteigen lässt, was dann in der Speiseröhre brennt, von Laura stellenweise heftigst erbrochen wird und einfach anscheinend tierische Schmerzen macht.

Helfen kann das Medikament – in unserem Fall der Protonenpumpenhemmer Antra Mups, Wirkstoff Omeprazol, ggf. Hochlagerung des Oberkörpers, weniger flüssige Ernährung und in den meisten Fällen macht sich die Krankheit im Alter bis zu 18 Monaten wieder vom Acker. Mehr weiß ich selbst noch nicht.
Jedenfalls hoffe ich darauf, dass bei dem Termin ein akzeptables Ergebnis rauskommt und dass sich alles mit wenig Problemen lösen lässt.
Carpe sonograficum!

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