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Wilde Nächte in Holzgerlingen – Teil 2
Sep 27th, 2008 by admin

Liebe Laura, meine kleine Miss Sophie,

ich freu mich sehr, dass Dir das Medikament gegen die Refluxproblematik anscheinend sehr gut hilft.

Seit Mittwoch früh, seit Du die erste Tablette Antra Mups bekommen hast, hast Du nicht mehr schlimm schreien müssen und auch nur ab und zu mal „ein Maulvoll“ gespuckt, aber nicht so komisch und oft gespieen wie davor.

Tagsüber bist Du ausgeglichen und nachts geht es Dir anscheinend auch gut. Das freut uns alle sehr für Dich und tut Dir und uns wirklich sehr gut!

Carpe somnum!

Da – da isser!
Sep 27th, 2008 by admin

Hi,

vor 12 Stunden hab ich noch gar nichts davon geahnt. Und jetzt?

WIR HABEN EINEN GARTENTEICH: Fertig eingebuddelt, Wasser drin und schon 2 Pflänzchen eingezogen.

Technische Daten: Schwarzer Pott, 250 Liter und tief genug, dass meine liebe Seerose drin überwintern kann. Wunderhübsches Teil, echt schick und so ein bissl hochbeetmässig eingefasst. Mit Eigenbau-Teil von Micha.

Morgen kommt ein Bild. Ich freu mich total. Ich sollte meine Männer öfters mal in den Baumarkt ausrücken lassen.

Carpe aquem!

Wilde Nächte in Holzgerlingen
Sep 23rd, 2008 by admin

Laura schreit. Immer wieder, ganz schön lang, richtig laut. Heftig. Zu helfen ist ihr durch nix. Nach so einer halben Stunde gehen wir alle auf dem Zahnfleisch: Laura, die weder durch tragen, spielen, sitzen, schaukeln, singen, summen, kuscheln, reden, schweigen, halten, fliegen oder auch nicht durch Helligkeit oder Dämmerlicht, Dunkelheit etc. zu beruhigen ist – und wir als Eltern, die sich nach dem Himmel strecken – und nicht mal die Zimmerdecke erreichen, geschweige denn den Dachstuhl.

Irgendwann, so plötzlich wie es angefangen hat, ist die Schreierei dann auch wieder vorbei. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Und Laura, die sich eben noch fuchsfeuerrot im Gesicht lautstark protestierend nach hinten gestreckt hat und die stellenweise sogar so wirkt, als würde sie uns nicht mal mehr erkennen, so sehr steht sie neben sich, schluchzt nur noch erschöpft und verzweifelt in sich hineien.

Ein Durchchecken beim Kinderarzt gestern hat erst mal keinen pathologischen Befund ergeben, es ist alles soweit in Ordnung. Er schickt uns nun in die Kinderklinik, damit per Ultraschall abgeklärt werden kann, ob Laura an GÖR, einer Refluxsymptomatik, leidet.

Da die Termine in Böblingen und Tübingen mindestens sechs Wochen voraus sind, habe ich erst noch mal mit dem Kinderarzt Rücksprache gehalten, der Laura nun ein Reflux-Medikament verordnet hat, was möglicherweise Besserung bringt. Das gibt es ab morgen früh.

Und – so ab und zu geschehen doch kleine Wunder! – als ich einen Termin bei Prof. Teufel ausmachen wollte, der dann wohl in etwa Mitte November stattfindet, hatte ich eine sehr nette Krankenschwester mit dem Herz am rechten Fleck am Telefon. Schwester Nicole ist toll! Sie hat mich etwas zur Situation ausgefragt und dann den Terminplan nach einer Lücke zum Dazwischenquetschen durchforstet. Was soll ich sagen? Wir gehen am 6. Oktober um 14:00 zur Untersuchung.

Sollte sich dabei kein Befund ergeben, werden wir wohl eine Schreiambulanz aufsuchen. Naja, mal sehen.

Letzte Nacht hat Laura zwischen halb eins und halb drei zwei mal etwas mehr als eine halbe Stunde wieder aus Leibeskräften geschrieen. Danach war sie erschöpft aber putzmunter. Also war meine Nacht zum einen eher kurz, zum anderen unschön, denn so ein anscheinend verzweifeltes Menschlein hilflos in den Armen zu halten, ist sehr, sehr anstrengend. Aber jetzt schläft die Maus. Anscheinend friedlich. Ich wünsche Dir eine gute Nacht, Herzchen!

Carpe somnum!

Home sweet home
Sep 20th, 2008 by admin

Naaaaaaaabend!

So, nun sind wir wieder daheim. Kinder in den Betten, die alten vor den Rechnern. So schnell ist der Alltag wieder da.

Etwas wehmütig wars mir schon, als wir heute morgen aus Alpirsbach weggefahren sind. Waren wir doch glatt so früh dran – um 9:15 saßen wir schon im Auto. So bekam ich auch leider nicht meinen erhofften Nachschlag an Pralinen aus der Alpirsbacher Confiserie. Schade. Ehrlich, die Pralinen waren superlecker. Die Bierpraline und andere Alpirsbacher Leckerli waren schon wirklich fein. Aber – gute Neuigkeiten – ich hab es dennoch ohne überlebt. Sind die ollen Heinzelmänner aus der Pralinerei doch selber schuld, wenn sie so lang schlafen und nicht schon früh Geschäfte machen wollen! Püüüüüüüüüh!

Es war noch nicht mal halb elf, da waren wir schon wieder hier. Und was soll ich sagen? Beim Wiedereinräumen der Dinge, die wir dabei hatten, in den heimischen Haushalt war mir schon ein wenig komisch zumute. Das hatte so was von „da-holt-einen-der-Alltag-wieder-ein“. Und so war es letztendlich auch. Innerhalb von Stunden ist alles wieder so wie vorher.

Jetzt, mit etwas Abstand zum Heimkehren, ist alles wieder bestens: Unser Kaffeevollautomat hat uns mit leckerem, frisch gemahlenen und gebrühtem Segafredo begrüßt, ich hab mit Laura Sophie einen ordentlichen MIttagsschlaf gemacht, Sebastian und Micha waren im Baumarkt und haben nach ihrer Rückkehr Männerarbeiten erledigt, Micha hat – sozusagen als Urlaubsabschluss – noch eine yum-yum Pizza Hawaii bestellt, die Zwerge sind jetzt schon seit einer ganzen Weile ruhig und ich hatte schon einiges Gelegenheit, ordentlich wegzuräumen und trotzdem keinen Stress. Wäsche wird z. B. erst morgen gewaschen *grins.

Es herrscht Ruhe im Hause Vaahsen, obwohl Micha riesige Tomaliten oder so ähnlich bekämpft. Fein. Ist das Universum wieder sicher *lach.

Ich geh gleich noch eine Runde virtuell gärtnern und mach dann auch Feierabend. Meine Füße freuen sich, dass sie hoch liegen. Die Pflaster an den Zehen halten gut – hatte ich doch nach drei Stunden auf dem wunderschönen Flößerpfad festgestellt, dass meine Schuhe nach längerem Gehen unbequem werden. Dennoch war es eine Wucht im Schwarzwald. Und wir werden wieder dort landen.

So, jetzt aber genug gelabert. Ich freu mich auf morgen, wenn Micha – hoffentlich! – noch einen Tag Ruhe hat, bevor auch ihn der Alltag wieder richtig einholt.

Carpe zuhausem!

Tina

Och menno!!!
Sep 18th, 2008 by admin

So, jetzt ist der Urlaub auch fast schon wieder vorbei. Die erholsamen Tage in Alpirsbach tun mir so richtig gut.

Am liebsten würd ich noch eine Woche dranhängen, es ist echt angenehm. Aber wir kommen irgendwann mal wieder. Und ich platze jetzt schon vor Neugier, ob sich Sebastian dann noch an „Ding Doing!“ erinnert, denn die Kirchturmglocke beeindruckt ihn anscheinend sehr *grins.

Übrigens, Micha hat einen kleinen Urlaubsblog über Alpirsbach 2008 – und wenn ich es hinkrieg, wir das hier mein erster Trackback

Alpirsbach rockt ^^

Carpe urlaubem!

Tina

Morgen früh geht es ab in den Urlaub!
Sep 12th, 2008 by admin

Alles ist fertig vorbereitet, für morgen sind die typischen Last-Minute-To-Dos noch auf der LIste.

Und ich. Müde. Einiges getan heut. Und einfach Schnauze voll.

Warum ich dann was schreibe? Weil ich das dokumentieren will ^^

Carpe noctem!
Tina

Ich, Tina und…
Sep 10th, 2008 by admin

Hi zusammen,

wer bin ich eigentlich? Und was mach ich überhaupt hier?

Also, Tina bin ich auf jeden Fall. Und 34 auch. Momentan zumindest. Aber noch eine ganze Weile lang. Ein ganzes Stück in 2009 rein noch. Und im Moment ist noch nicht mal Silvester in Sicht – und Weihnachtsgebäck hab ich auch noch nirgends in einem Laden entdeckt.

Aber zurück zu mir. Ich bin Enkelin, Tochter, Frau, Mutter, Schwester, Cousine und noch so einiges mehr in dieser Richtung, ferner amerikanische Unterfränkin, Wahlschwäbin, Sprachenschwein, Übersetzerin, Fremdsprachenkorrespondentin, Hotelfachfrau, Tellertaxi, Wennsseinmusstelefoniererin, Waschmachinenmonster, Bügelfee, Küchenheldin, Stammgast bei Lidl, Einkaufsspediteurin sowie Beschaffungslogistiker, Spülmaschinendauerfoltererin, Staubsaugerbedienerin, Zurnotauchputzlappenschwenkerin, Zwergenanimateuse, Milchbar, Wickelautomat, Babytransporter, Kinderwagenschubser, Twingowennmöglichoffenfahrerin, Eisteenachfüller, Teetrinkerin, OKS, Ganzgelegentlichaberdannlieberrichtiggutschöpplerin, Schokoladenvernichtungsmonster, Kleinkindversteher, Ehemannuntertanin und Computeranwenderin. Ich schreib in Foren oder auf manchen anderen Internetplattformen, ich mach gern mal Proffi, ich gärtner, ich doxe und jetzt blogge ich auch noch.  In manchen Dingen bin ich sogar staatlich geprüft. Sozusagen mit nationalem „Garandie-Siiiiiiiichl“. Kein Wunder, dass mein Tag ca. 15 Stunden zu wenig hat.

Ganz fürchterlich geheime Notiz: to be continued in a new post someday 😉

Was ich mich jetzt aber noch frage? Wer will das alles wissen? ^^

Carpe diem!
Tina

Jetzt gehts los, jetzt gehts loooooohos!
Sep 8th, 2008 by admin

Hallo und herzlich Willkommen bei mir. Virtuell zumindest.

Nein, Du bist in keinem Fussballstadion gelandet und dass zur Zeit grad keine WM oder EM stattfindet, hat sich sogar schon bis zu mir rumgesprochen, aber ich freu mich einfach trotzdem, dass ich das hier jetzt mal ausprobiere.

Ich und ein Blog. Hmmm, ich war mir immer sicher, dass bloggen kann, wer mag, aber dass ich das net brauch. Und wie kam es jetzt doch dazu, dass ich hier tippe?

Überlegt hab ich mir das schon ab und an mal, schließlich schreib ich gern. Außerdem kommunizier ich ger, und grad, wenn’s virtuell ist, find ich es auch recht spannend. Verrät das geschriebene Wort doch mindestens genausoviel über die Person, mit der man es zu tun hat, wie das gesprochene ^^ Schreiben und gelesen werden fasziniert mich schon länger, dazu aber später mal mehr.

Am Wochenende hat Micha die Überlegung mit dem Blog nochmal angestoßen. Und da hab ich mir ein bissl Gedanken gemacht und mich jetzt dafür entschieden. Als ich ihm das gestern gesagt hab, hat er direkt vor Freude mir gleich den Blog aufgesetzt. Und heut gehts los.

Bei der Gelegenheit möcht ich auch grad direkt noch mal Danke sagen. Danke, lieber Micha. Für all Deine Unterstützung, Fürsorge und Liebe, für unsere beiden (meistens) wirklich wunderbaren Zwerge – und für den schönen Hochzeitstag heute! Ja, am 09.09.99 hab ich was ziemlich richtig gemacht *grins.

So, das war es aber für heute. Reicht ja auch für den Einstieg. Mehr über mich und von mir sowie das ein oder andere weitere gibt es im Laufe der Zeit.
Carpe diem,

Tina

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